Aktuelles - DHB

OV Vallendar e.V.
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Traditionelles Heringsessen am Aschermittwoch 2020
Corona-bedingt letzte Veranstaltung in 2020
Traditionelles Heringsessen am Aschermittwoch

In diesem Jahr trafen sich wieder viele Mitglieder zum gemeinsamen Heringsessen. Das Treffen zur Mittagszeit wurde von allen gerne angenommen, was sich an der großen Resonanz zeigte. Auch in diesem Jahr wurden die Gäste nicht enttäuscht. Das Essen im Restaurant des Keramikmuseums war wieder ausgesprochen lecker und großzügig bemessen. Wie am Schwerdonnerstag war der Himmel wolkenverhangen. Wenigstens der Wind hatte ein Einsehen.  Elf Wanderfreudige machten sich gut gerüstet zu Fuß auf den Weg zurück nach Vallendar. Zur Belohnung gab es für alle an der Hütte am Schauinsland einen ganz besonders leckeren Quittenlikör aus der „Werkstatt“ eines Vorstandsmitgliedes. Herzlichen Dank dafür!
Winter in Oberstdorf 2020
DHB – Winterfans im Super Hoch 2020

Dieses Jahr war die Reisegruppe mit 32 Personen so zahlreich, wie noch nie. Zum anderen erfreute uns Oberstdorf  9 Tage lang mit strahlender Sonne, azurblauem Himmel und in herrlich weißem Winterkleid.
In unserer Wandergruppe gab es nicht nur große Altersunterschiede, sondern auch sehr unterschiedliche Varianten von Wanderern. Die Spitze bildeten unsere „Sprinter“, für die manchmal ein 15 km langer Weg noch zu kurz war. Die Hauptgruppe folgte treu ihrem Wanderführer Wolfgang zu täglich neuen Zielen. Last, but not least waren da noch die Genießer, die auch mal einen Spaziergang zum gemütlichen Café einer
schweißtreibenden Tour vorzogen.
Jede unserer täglichen Wanderungen hatte ihre Besonderheit. Mal war es z.B. der hoch gelegene Panoramaweg im Kleinwalsertal oder der angenehme Weg entlang der Trettach zum „Iller-Ursprung“ und dann zum gemütlichen Gasthaus in Rubi.
Ein echtes Abenteuer war die Wanderung durch die Breitach-Klamm, eine der imposantesten Felsschluchten Mitteleuropas. Dann ging es weiter bergauf zu einem 1000 m hoch gelegenen Gasthof. Jetzt im Winter ist die Klamm mit tosenden Wasserfällen und bezaubernden Eisformationen ein einzigartiges Naturwunder.
Der traditionelle Tagesausflug führte in diesem Jahr in das mittelalterliche Memmingen und zum 1250 Jahre alten Benediktinerkloster Ottobeuren, dem „Schwäbischen Escorial“.
Die ehemalige Reichsstadt Memmingen zählt mit ihren prächtigen Palästen, Bürger- und Patrizierhäusern, mit beschaulichen Plätzen und ihrer gut erhaltenen Stadtbefestigung zu den am besten erhaltenen historischen Städten Süddeutschlands.
Z.B. durften wir den Kreuzherrensaal mit seiner selten schönen Stuckdecke im Wessobrunner Stil bestaunen oder den Hexenturm, ein düsteres Gefängnis aus dem 14. Jahrhundert, oder das 7-Dächerhaus der früheren Ledergerber.
Nach so vielen beeindruckenden Zeugen aus dem Mittelalter brachten uns die bayerischen Schmankerln im Brauhaus wieder in die Neuzeit zurück.
Leider reichte die Zeit nicht, um an der Nachtführung mit Fackeln zum Thema „Die verzweifelten Hausfrauen im alten Memmingen“ teil zu nehmen.
Die Abtei Ottobeuren war einst eine der 40 autarken Reichsabteien, die das Heilige Römische Reich bildeten. In der prächtigen und mächtigen Basilika schauen über 1000 Barock-Engel auf den Besucher herab und die über 11 000 Orgelpfeifen erfüllen
lautstark den Kirchenraum bis hinauf in die 40 m hohe Kuppel.
Auf dem Abschiedsabend ließen wir nochmals die vielen schönen Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. Die Lob- und Dankesworte zeigten deutlich, alle waren zufrieden. Unser Hotelchef und seine Gattin erzählten von den Renovierungs-
arbeiten im Hotel und von Plänen für die Zukunft.
Lautstark und freudig wurden wieder die alten Wanderlieder vom „hohen gelben Wagen“, von den „Gipfelstürmern“ und von „kein schöner Land in dieser Zeit“ gesungen.
Am Schluß waren sich alle einig: Wen die Winterfreude und die Wanderlust erfasst haben, der ist noch lange nicht zu bremsen.
Treffen im Advent 2019
Alle Jahre wieder beim „Treffen im Advent“
 
 
… begann der Nachmittag für die 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Bus mit dem Rätselraten, wohin es wohl in diesem Jahr gehen wird. Das Ziel kennen immer nur drei Vorstandsmitglieder. Sicher ist sicher…
Als der Bus nach 25 Minuten Winningen erreichte, trennte die Teilnehmer nur noch ein kurzer Fußmarsch mit Regenschirm über den Marktplatz vom altdeutschen Restaurant Weinhaus Hoffnung, dem diesjährigen Ziel für das Treffen im Advent.
 
In der weihnachtlich dekorierten Gaststube hatten alle schnell einen Platz gefunden und warteten gespannt darauf, was der späte Nachmittag noch an weiteren Überraschungen bringen würde.
Nachdem alle mit Getränken versorgt waren, konnte es dann endlich losgehen.
Schnell waren die für die Vorstellung notwendigen Utensilien aufgebaut und manch einer ahnte schon, dass das ganze etwas mit Musik zu tun haben könnte. In der Mitte der Gaststube stand nämlich ein beleuchtetes Piano und von oben herab erschien der Künstler und begann seine Udo Jürgens Live-Show unter dem Motto „Leise Lieder und große Hits“. Udo Jürgens war auch dabei, allerdings als Marionette, welche Hugo Cheval auf dem Stuhl vor dem Piano Platz nehmen ließ.
Udo Jürgens alias Hugo Cheval hatte für diesen Abend der Jahreszeit entsprechend überwiegend leise und nicht so bekannte Lieder ausgesucht, um zu zeigen, über welch umfangreiches Repertoire Udo Jürgens verfügte.
Und schon begann „Udo Jürgens“ gekonnt auf dem Piano an zu spielen, wobei Hugo Cheval ihn mit einfühlsamer Stimmlage begleitete. Mucksmäuschenstill lauschten die Gäste den einführenden Worten von Hugo Cheval und seinen beeindruckend vorgetragenen Liedern.
 
Mit viel Applaus für die „beiden Künstler“ und natürlich dem Wunsch einer Zugabe, diesmal ein allen bekannter Ohrwurm, dem gerne entsprochen wurde, endete der musikalische Teil des Abends.
 
Bei einem leckeren Essen und gutem Moselwein saßen alle noch in gemütlicher Runde in der Gaststube zusammen, bis es Zeit wurde, mit dem Bus wieder nach Vallendar zurückzukehren.
Lüttich 2019

Adventliche Fahrt nach Lüttich und Eupen

Am Ende der Kurzreise stand für alle Teilnehmer fest: Lüttich und Wallonien sind wirklich eine Reise wert. Nach nur drei Stunden Fahrzeit erreichte der Bus das Reiseziel Lüttich, zu Beginn des 20.Jahrhunderts belgische Industriehauptstadt und heute kulturelles Zentrum Walloniens. Mit den beiden Stadtführern Jacques Gilson und Aline Freis begab sich die Gruppe bereits in der Mittagszeit zu Fuß auf Entdeckertour durch die Altstadt. Die günstige Lage des Hotels direkt am Maasufer machte dies möglich. So führte der Weg vorbei am Museumskomplex Grand Curtius mit seinen Innenhöfen, der Stiftskirche Saint-Barthélemy, eine der sieben Stiftskirchen Lüttichs, durch die Straße Hors-Château mit ihren denkmalgeschützten Fassaden und abzweigenden Gässchen, weiter über den Marktplatz und dem Rathaus. In unmittelbarer Nähe befindet sich der ehemalige Palast der Fürstbischöfe, der heute den Justizpalast und den Sitz der Provinzregierung beherbergt. Der Palast gilt unangefochten als eines der schönsten weltlichen Gebäude des 16. Jahrhunderts in ganz Europa. Auch der interessanteste Weg und die spannendste/n Geschichte/n machen irgendwann einmal hungrig. Und so bekam die Gruppe in der berühmten Bäckerei  „Une Gaufrette Saperlipopette“ eine sehr leckere – noch ofenwarme - Kostprobe Lütticher Süßgebäcks angeboten. Kaffee gab es dann in einem der vielen netten Innenstadtcafés. Am späten Nachmittag war es dann Zeit für den Besuch des „Village de Noél“. 200 Stände warteten auf die Besucher. Für jeden Geschmack war etwas dabei.
Am nächsten Tag zeigten die beiden Reiseführer die Stadt aus einem anderen Blickwinkel. Der Bus brachte die Gruppe in den Stadtteil Cointe. Schmale Straßen, an denen in Gärten herrliche Villen im Jugend- und Bauhausstil standen, führten auf eine Anhöhe, von der sich ein fantastischer Blick auf die Stadt und das silberne Band der Maas bot. Von dort war bereits der 2009 eingeweihte Hochgeschwindigkeitsbahnhof Guillemins zu sehen. Erbaut aus Glas und weißem Beton ist er nahezu transparent.
Der monumentale Bau aus Glas und weißem Beton, entworfen von dem Architekten Santiago Calatrava, prägt das neue Stadtbild Lüttichs. Die Besichtigung dieses Bauwerks war ein wirkliches Highlight. Der Weg zurück in die Stadt führte durch das Guillemins-Viertels, das sich durch die günstige Lage an der Verkehrsader im 19.Jahrhundert schnell entwickelte. Seine Blütezeit erlebt es während der Belle Époque, vor dem Hintergrund der Weltausstellung von 1905. Noch heute zeugen malerische Fassaden von dieser Zeit.
Ein weiteres Ziel lag auf dem Heimweg. Die Stadt Eupen liegt  im Osten der Provinz Lüttich in der Wallonischen Region. Als Teil der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) in Ostbelgien ist dort die Amtssprache Deutsch und die rund 19.700 Einwohner der Stadt sind mehrheitlich deutschsprachig.
Seit der schrittweisen Umwandlung Belgiens in einen Föderalstaat ist Eupen Hauptsitz des Parlaments, der Regierung und des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft und somit politisches Zentrum der rund 78.000 Einwohner (entspricht ca. 0,8% der Gesamtbevölkerung Belgiens) umfassenden deutschsprachigen Bevölkerungsminderheit in Belgien. Zur Bundesrepublik bestehen verständlicherweise viele Partnerschaften auf kultureller, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene.  Bekannt  und wohlhabend wurde die Stadt Eupen durch ihre Feintuchmanufakturen ab dem 17. Jahrhundert. Diese Industrie schuf in dieser Region sehr viele Arbeitsplätze.
Gerne folgte die Gruppe der Einladung, das Parlament zu besuchen. Es war sehr interessant zu erfahren, wie der Alltag für deutschsprachige Belgier aussieht und wieviel Gehör ihr regionales Parlament in Brüssel findet. Ein geführter Stadtrundgang, bei dem es viel/e Geschichte/n zu hören gab, durfte natürlich nicht fehlen.
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